Stimmungsaufhellender & nervenstärkender „Peace of Mind“-RollOn

Dieser stimmungsaufhellende „Peace of Mind“-RollOn vertreibt die innere Enge, stärkt die Nerven und hilft uns gelassen zu sein, während er uns erdet und uns dabei unterstützt, das wirklich Wesentliche wieder wahrzunehmen. Wie du den RollOn ganz einfach selbst herstellst, zeige ich dir in diesem Blogpost.

Wie geht es dir im Moment? Sei bitte ehrlich zu dir selbst und nimm dir einen Moment Zeit, um wirklich in dich hineinzufühlen.

Ganz vielen Menschen aus meinem Umfeld (inklusive mir) geht es nämlich gerade nicht wirklich gut mit allem, was gerade im Außen passiert.

Wenn es dir ähnlich geht und auch du Gefühle wie Druck (egal ob innerer oder äußerer), Schwere und innere Enge kennst, dann ist das heutige RollOn-Rezept für dich.

Denn du hast immer die Möglichkeit etwas für dich zu tun und der heutige RollOn soll dich dabei unterstützen.

Denn wenn du starke Nerven hast, dich ausgeglichen und geerdet fühlst und gelassen und entspannt bist, dann ist es auch wieder leichter den Botschaften deines Herzens zu folgen.

Und die Botschaft unseres Herzens ist es, die uns immer den Weg weist – wenn wir hinhören.

Peace of Mind-RollOn
Die Zitronenverbene (am Bild) sind einer der Stars in diesem Rezept

„Peace of Mind“-RollOn – was ist drinnen und wie hilft es?

Dieses Rezept ist das erste Rezept aus meiner Zitronenverbene-Rezeptserie, die im September hier am Blog erscheint. Außerdem erschienen sind der „Erkältungszauber“-Balsam, der uns unterstützt wenn der Schnupfen im Anmarsch ist und die feuchtigkeitsspendende und regenerierende Hand- und Körpercreme für jeden Tag.

Die Zitronenverbene ist also der erste Star dieses Rezepts.

Ich habe es ausgewählt, weil das ätherische Öl der Zitronenverbene beruhigend wirkt und so Stress, Ängsten und Schlaflosigkeit ideal entgegenwirkt.(1) Außerdem stimuliert es das zentrale Nervensystem und wird in der Aromatherapie bei Depressionen, nervösen Erschöpfungen und bei Konzentrationsstörungen eingesetzt.(1)

Besonders schön finde ich auch die Beschreibung, dass es hilft das Gefühl „innerer Enge“ zu vertreiben und dass es als lichtbringende Essenz gilt.(2)

Mehr zur Zitronenverbene erfährst du im „Kräuterwissen: Zitronenverbene“.

Hinweis: Weil dem Zitronenverbenenöl eine wehenfördernde Wirkung nachgesagt wird, bitte nicht in der Schwangerschaft verwenden (Ergänzung siehe Kommentare). Außerdem sollten wir es gering dosieren und nach der Anwendung nicht in die direkte Sonne gehen, da es die Haut lichtempfindlicher machen kann.

Der zweite Star des Rezepts ist die kleine, herzensgute Melisse.

Die Melisse wird auch „Herzenströster“ genannt, da sie uns dabei hilft unsere Nerven zu stärken, unsere Ängste abzubauen und in eine gelassene Stimmung zu kommen(3).

Außerdem verhilft sie uns zu stabiler Psyche und tiefem Schlaf(3).

Melissenöl wird auch gerne bei schweren Gedanken verwendet und die nervenberuhigende Wirkung ist wissenschaftlich anerkannt(4).

Hinweis: Da es sehr intensiv duftet, benötigen wir immer nur sehr kleine Mengen der Melisse und das ätherische Öl sollte nicht in der Schwangerschaft und bei homöopathischer Behandlung eingesetzt werden.

Last but not least – unser dritter Star: Die Zypresse

Fast hätte ich mich für etwas anderes entschieden, aber dann fielen mir wieder die vielen hervorragenden Eigenschaften der Zypresse ein, denn sie hilft uns dabei, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und das zu sehen, was wirklich wichtig ist (5).

Außerdem stärkt sie unsere Strukturiertheit und verhilft uns zu innerer Standfestigkeit und zu mentaler Stärke(5).

Auch die Abwehrkräfte stärkt sie und das kann ja nie schaden(5).

Was mir an der Zypresse ebenfalls noch sehr gut gefällt ist, dass sie uns erdet und uns dabei hilft, uns in chaotischen Zuständen oder emotionaler Verwirrtheit zu sammeln, zu beruhigen und uns zu zentrieren(6).

Peace of Mind-RollOn

„Peace of Mind“-RollOn – das Rezept

Nachdem du nun die Stars unseres RollOns kennst, kommen wir zum Rezept, welches sehr einfach ist.

Für ein Stück des RollOns (10 ml) brauchst du:

Tipp: Wenn du keine Zitronenverbene zum Ausziehen oder keine Zeit hast, um das Mazerat herzustellen, dann kannst du auch mit dem ätherischen Verbenenöl Aloysia citriodora arbeiten (zB. hier*). Du nimmst dann einfach ebenfalls 0,05 g (ca. 1 Tropfen) und statt des Mazerats ein Basisöl pur.

Peace of Mind-RollOn

Und so stellst du den „Peace of Mind“-RollOn her:

Die Herstellung ist denkbar einfach:

  1. Fülle das Zitronenverbene-Mazerat in den RollOn
  2. Tropfe die ätherischen Öle dazu
  3. Gib das Vitamin E hinzu (optional)
  4. RollOn-Köpfchen aufsetzen und den RollOn gut verschließen
  5. Schüttle alles gut durch
  6. Verschließen, beschriften, verwenden 🙂

Die Verwendung des RollOns:

Trage den RollOn bei Bedarf auf und atme die hilfreiche, duftende Essenz aus Zitronenverbene, Melisse und Zypresse ein.

Konzentriere dich dabei gerne auch für einen Moment auf deinen Atem und verwurzle dich.

Wo du den RollOn aufträgst, obliegt übrigens dir: Auf den Pulsadern an den Handgelenken, am Nackenansatz, am Haaransatz,… die Möglichkeiten sind schier unendlich – höre einfach auf dein Gefühl.

Peace of Mind-RollOn

Und du?

Ist das Rezept was für dich oder denkst du, wie ich, dass dieser „Peace of Mind“-RollOn uns in der heutigen Zeit gute Dienste leistet?

Lass es mich wissen und verrate mir in einem Kommentar, was du denkst.

Alles Liebe,
Julia

Quellen:
(1) Wabner Dietrich, Beier Christiane: Aromatherapie. München: Elsevier GmbH, 2. Auflage 2012, S.154 (2) https://shop.feeling.at/products/verbenaoel-aloysia-citriodora?_pos=1&_sid=17b5e1ecb&_ss=r (3) Intensivlehrgang Pflanzenbotschaften, Regina Sauer
(4) Krähmer Barbara, Samel Gerti: Die heilende Energie äthersicher Öle. München: Südwest Verlag, 2009, S. 117
(5) Intensivlehrgang Pflanzenbotschaften, Regina Sauer
(6) Krähmer Barbara, Samel Gerti: Die heilende Energie äthersicher Öle. München: Südwest Verlag, 2009, S. 182/183

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Bitte beachte: Die von mir zur Verfügung gestellten Informationen werden mit aller Sorgfalt zusammen getragen. Die Rezepte sind ausschließlich auf gesunder, intakter Haut anzuwenden und die Anwendung der Rezepte erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr. Die vorgestellten Inhalte in Bezug auf Hautpflege, Hausmittel, ätherische Öle oder Heilkräuter ersetzen keinen Besuch beim Arzt! Bei  Schwangeren und Kindern sowie bei Vorerkrankungen vorab eine Anwendung oder Einnahme mit dem Arzt abklären.

In keinem Fall haftete ich oder mit mir verbundene Gesellschaften oder deren Inhaber/Angestellte für Personen-, Sach- und Vermögensschäden oder Verluste irgendwelcher Art. Eingeschlossen sind direkte, indirekte oder Folgeschäden.

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10 Kommentare

    1. Hallo Sabine,

      nachdem wir hier ein Zitronenverbene-Mazerat haben, würde ich eher zum äth. Öl greifen oder du drehst es um und machst ein Melissenmazerat und gibst das äth. Verbenenöl dazu.
      Oder eben du mischt beide (Zitronenverbene und Melisse) und verwendest das gemischte Mazerat, wobei die äth. Öle sicher schöner duften als das Mazerat alleine.

      Hilft dir das?

      Alles Liebe,
      Julia

      1. Hallo liebe Julia,
        danke das hilft mir. Ich versuche mal aus beiden ein Mazerat zu machen. Ich beziehe die ätherischen Öle von Young Living, welche sehr rein hergestellt werden. So gibt es da auch reines Melissenöl, was natürlich dann seinen Preis hat. Ich habe aber beide Pflanzen im Garten und deshalb versuche ich es einmal so.
        LG Sabine

  1. Liebe Jules,
    danke für das schöne Rezept!

    Eines möchte ich noch anmerken – Es geht um die angeblich wehenfördernde Wirkung der Zitronenverbene. Ich habe vor der Ausbildung zur Aromapraktikerin eine Ausbildung zur Phytotherapeuthin sowie zur Frauenheilkunde gemacht.

    Eine wehenfördernde Wirkung gibt es unter den Eisenkrautgewächsen, aber dazu verwendet man die Tinktur vom ECHTEN EISENKRAUT (Verbena officinalis). Das echte Eisenkraut ist in Europa seit der Antike heimisch, wird bei Plinius erwähnt und enthält KEIN ÄTHERISCHES ÖL. Gut schmecken tut es außerdem auch nicht, der Tee ist faszinabel bitter.

    Die ZITRONENVERBENE (Aloysia citrodora) gehört zwar auch zu den Eisenkrautgewächsen, sie stammt jedoch aus Südamerika und wurde im 18. Jhdt. nach Europa (genauer Spanien) gebracht und von Madrid aus trat die Pflanze ihren wunderbar zitronig duftenden Siegeszug an. – Zunächst wurde sie VERBENA TRIPHYLLA genannt, dann wechselten die botanischen Bezeichnung vielfach. Man findet sie als Aloysia triphylla oder auch Lippia citriodora oder Aloysia citriodora im Handel. – In der botanischen Bezeichnung ist sie heute also leicht von der Verbena officinalis zu unterscheiden.

    Köstliche Rezepte lassen sich damit kreieren, Zitronenverbenenkuchen ist ein Gedicht.
    Zitronenverbene schmeckt als Tee wunderbar zitronig, beruhigt und fördert so die Konzentration und ist als anregender „Lerntee“ sehr geeignet. Sie wirkt wohltuend auf das Verdauungssystem (geistig und körperlich ebenso), hilft bei Blähungen (vielleicht auch geistig und körperlich).
    Das Ätherische Öl ist seit dem 18. Jahrhundert aus der Parfümerie nicht wegzudenken.

    Aber die Indikation „wehenfördernd“ hat die ZITRONENVERBENE nicht. Das beruht ausschließlich auf einer Namensverwechslung. – Und dieser Mythos – den Du ja auch erwähnt hast – geistert seit meiner Ausbildung durch die Literatur.

    Liebe Grüße
    Claudia