Feuchtigkeitsspendendes Rosenserum fürs Gesicht: Luxus pur

Gerde im Sommer benötigt unsere Haut mehr Feuchtigkeit – von Innen und Außen! Und da kommt ein feuchtigkeitsspendendes Rosenserum gerade recht, denn damit können wir unsere Haut wunderbar luxuriös pflegen und verwöhnen! Außerdem ist die Herstellung einfacher, als du vielleicht glaubst!

Feuchtigkeitsspendendes Rosenserum fürs Gesicht ganz einfach selbermachen

In meinem Mitgliederbereich „Naturkosmetik leicht gemacht“ kümmern wir uns dieses Monat um Kosmetik für die warme Jahreszeit.

Dabei schauen wir uns an, welche Rohstoffe sich in der warmen Jahreszeit besonders eignen und was unsere Haut eigentlich so braucht.

Und Feuchtigkeit ist besonders wichtig! Von Innen (also viel Wasser trinken – nicht zu kalt), als auch von Außen.

Hier kannst du zum Beispiel zu  Pflege mit einem höheren Wasseranteil greifen. Oder aber du pflegst deine Haut zusätzlich mit diesem wunderbaren feuchtigkeitsspendenden Rosenserum!

Das braucht du fürs feuchtigkeitsspendende Rosenserum

Für ca. 30g fertiges Rosenserum benötigst du:

Hinweis: Du kannst natürlich auch zu einem Konservierungsmittel greifen. Bei einer 1%igen Konservierung wären es dann 28,8 g Hydrolat und 0,3 g Konservierungsmittel. Bitte beachte bei der Verwendung von Konservierungsmitteln immer die Herstellerangaben und achte ggf. auf die Einstellung des pH-Werts. 

Gesichtsserum

Die Rohstoffe

Ein Gel herzustellen klingt vielleicht schwer und einschüchternd, aber es ist wirklich ganz leicht!

Das Hydrolat ist dabei unsere Basis, das Xanthan ist ein Gelbildner und sorgt dafür, dass unser Hydrolat zu einem Gel wird!

Um das Xanthan aufzulösen verwenden wir das Glycerin, welches außerdem extra Feuchtigkeit in unsere Haut bringt! Doppelter Gewinn sozusagen!

Und zum Abschluss müssen wir unser Rosenserum noch konservieren. Wenn du dich über Konservierungsmittel noch nicht drüber traust, dann kannst du mit einer Tinktur arbeiten und hier außerdem durch die Verwendung der Tinktur weitere Rohstoffe in unser Serum einbringen.

Der Nachteil der Konservierung mit Alkohol ist es, dass der Alkoholanteil relativ hoch sein muss und daher manchmal austrocknend wirken kann.

Probier es aber einfach mal aus und schau, wie es dir damit geht, denn grundsätzlich ist der Alkohol in einem gut verträglichen Bereich. Alternativ bietet sich eben die Konservierung mit Konservierungsmitteln an.

Feuchtigkeitsspendendes Serum

So stellst du das Rosenserum her

Achte bitte unbedingt auf sauberes und hygienisches Arbeiten!

  1. Gib das Glycerin in ein desinfiziertes Becherglas (oder Glas) und rühre das Xanthan ein, bis sie eine homogene Masse ergeben
  2. Mische das Hydrolat mit der Tinktur
  3. Nun gibst du schlückchenweise die wässrige Hydrolat/Tinktur-Mischung hinzu und rühst immer sehr gut um, bis sich alles in ein Gel verwandelt hat. Erst dann gibst du den nächsten Schluck hinein.
  4. Wenn du alles eingearbeitet hast, füllst du das Gel in ein vorbereitetes, desinfiziertes Tiegelchen.

Innerhalb der ersten 24 Stunden kann das Gel noch nachdicken, also keine Angst, falls es dir am Anfang etwas zu flüssig erscheint!

Tipp: Fürs Seren empfehlen sich Airless-Spender besonders gut! Hier findest du Airless-Spender* mit einer sehr edlen Optik (gefällt mir besser, als mein eigener Spender). Du kannst auch kleinere Mengen – zum Beispiel nur 15 g – Serum herstellen oder du füllst die 30 g einfach in 2 x 15 g Spender ab. So kannst du die einen Spender im Kühlschrank aufbewahren, während du den anderen in Verwendung hast. Gerade bei diesen hohen Temperaturen kann das nämlich nicht schaden! 😉 

Für einen kühlenden Effekt kannst du dein Serum auch grundsätzlich im Kühlschrank aufbewahren, dann hast du einen angenehmen Frische-Effekt beim Auftragen!

Selbstgemachtes Rosenserum fürs Gesicht

Anwendung des Serums

Das Serum trägst du einfach unter deiner normalen Pflege auf die gereinigte Haut auf. Wahlweise morgens und/oder abends, ganz wie es für dich passt!

Wenn du mit Alkohol konservierst, dann spare die zarte Augenpartie einfach aus bei der Pflege.

Tipp: Mag deine Haut ein Ölserum lieber als ein Gelserum, dann solltest du dieses Ölserum-Rezept unbedingt anschauen!

Und du?

Hast du schon einmal ein Gel hergestellt? Verwendest du Seren?

Hinterlass mir unbedingt einen Kommentar – ich bin gespannt!

Alles Liebe,
Julia

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Bitte beachte: Die von mir zur Verfügung gestellten Informationen werden mit aller Sorgfalt zusammen getragen. Die Rezepte sind ausschließlich auf gesunder, intakter Haut anzuwenden und die Anwendung der Rezepte erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr. Die vorgestellten Inhalte in Bezug auf Hautpflege, Hausmittel, ätherische Öle oder Heilkräuter ersetzen keinen Besuch beim Arzt! Bei  Schwangeren und Kindern sowie bei Vorerkrankungen vorab eine Anwendung oder Einnahme mit dem Arzt abklären.

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16 Kommentare

    1. Hallo Karina,

      neben jeder Zutat steht „zum Beispiel hier“ und wenn du darauf klickst, dann kommst du zu Bezugsquellen. 🙂

      Ich hoffe das hilft dir weiter!

      Alles Liebe,
      Jules

    1. Liebe Steffi,

      ich liebe es auch über alles und es ist für mich der Luxus pur!

      Ich freue mich riesig, dass du auch so Freude mit dem fertigen Produkt hast!! <3

      Alles Liebe,
      Jules

  1. Liebe Julia,
    ich würde gerne mit Rokonsal konservieren. Da steht in der Beschreibung bei 28,8 g Hydrolat 0,3 g Konservierer. Wie kommst du auf 28,8 g? (Nur für mein Verständis ;-))
    Dankeschön!
    LG Silke

    1. Hallo liebe Silke,

      danke für deinen Kommentar, sehr gerne erkläre ich es dir! 🙂

      Also, möchte ich ein Produkt mit 1% Rokonsal konservieren, dann muss ich die Gesamtmenge des Produkts nehmen (30g) –> die Konservierung sind dann 0,3g.

      Nun muss ich die restlichen Rohstoffe noch aufteilen und neben dem Konservierungsmittel (1%) muss ich nun auch noch das Glycerin (2%) und das Xanthan (1%) aufteilen.

      Übrig bleiben also 96% meines gesamten Produkts als Hydrolat (wir ziehen von 100% Gesamtprodukt die insgesamt 4%, die wir schon aufteilt haben ab) – dies sind in unserem Fall dann die 28,8g. 🙂

      Gerne können wir uns das im Club noch genauer ansehen in der nächsten Fragestunde, wenn du möchtest? Dann kann ich auch genau erklären, wie man ein Rezept in % berechnet.

      Alles Liebe,
      Julia

  2. Oh super, vielen Dank!! Jetzt bin ich schon etwas schlauer ;-).
    Nimm es gerne in die Fragestunde im Club noch einmal mit auf.
    Lieben Dank, dann werde ich das Rezept jetzt mal ausprobieren 🙂
    LG Silke

  3. Hallo Julia,
    ich schon wieder ;-). Beim Herstellen sind mir noch folgende Fragen gekommen:
    Da ich ein paar kleine Klümpchen hatte, gibt es da noch einen „Trick“ wie sich das Xanthan gut auflöst?
    Warum ist es sinnvoll, hier zu konservieren? Mein Hydrolat wäre bis 2021 haltbar laut Etikett.
    Ich danke dir!
    LG Silke

  4. Hallo Julia,

    ich habe eine Rosentinktur mit 38 %igem Alkohol angesetzt. Kann ich diese verwenden und muss ich das Rezept abändern?

    Lg,
    Helga

    1. Hallo Helga,

      38%iger Alkohol hat ja viel weniger Vol% als 70%iger – von daher ist mit 38%igem die konservierende Wirkung nicht gegeben und du müsstest diese erhöhen.

      Alles Liebe,
      Julia

  5. Danke, werde nochmals eine Tinktur mit 80 %igem Ansatzkorn oder Wodka ansetzen. Ein paar Rosenblüten habe ich noch.

    Liebe Grüße,
    Helga

    1. Hallo Helga,

      das brauchst du nicht, du kannst ja einfach die Menge des Alkohols erhöhen.

      Bei einer Tinktur mit 38 Vol% wären die Mengen die folgenden:

      – 15,2 g Tinktur
      – 13,9 g Hydrolat

      Glycerin und Xanthan bleiben unverändert.

      Vodka hat übrigens auch nur knapp 40 Vol% 😉

      Alles Liebe,
      Julia