Diese wunderbaren Badepralinen verwöhnen den Körper mit feiner Kakaobutter und Mandelöl. Außerdem zaubern getrocknete Blüten einen schönen Effekt und lassen die Badepralinen besonders edel aussehen!

Badepralinen

Meine Freundin Daniela hat mir vor Weihnachten Badesterne gezeigt, die sie gekauft hatte und wirklich gerne verwendet. Mit dabei war die Frage, ob man die auch selber machen kann.

Natürlich kann man! Und das auch noch mit rein natürlichen Zutaten!

Und deshalb gibt’s heute ein ganz einfaches Rezept für verwöhnende Badepralinen, denn um sie herzustellen braucht man nur Kakaobutter und ein Basisöl deiner Wahl.

Wenn du die Pralinen noch ein wenig verfeinern möchtest, so kannst du optional getrocknete Blüten und/oder ätherisches Öl zugeben!

Badepralinen
Badepralinen ohne getrocknete Blüten

Verwöhnende Badepralinen – das Rezept

Für ca. 11 Stück der verwöhnenden Badepralinen benötigst du:

  • 90 g Kakaobutter
  • 39 g Basisöl, ich habe Mandelöl verwendet
  • optional getrocknete Blüten, ca 1 EL
  • optional ätherisches Öl nach Wahl
  • Eiswürfelform aus Silikon
Badepralinen mit getrockneten Blüten
Badepralinen mit getrockneten Blüten

Kakaobutter und Basisöl

Ich habe unraffinierte Kakaobutter gewählt, da sie noch alle pflegenden Inhaltsstoffe besitzt. Allerdings riecht sie auch sehr intensiv. Wenn dich das stört, so kannst du zu raffinierter Kakaobutter greifen.

Als Basisöl habe ich Mandelöl genommen, du kannst aber gerne auch zu Olivenöl, Sonnenblumenöl oder einem anderen Basisöl deiner Wahl nehmen. Bitte möglichst kaltgepresst und Bio!

Und so wird’s gemacht:

Bitte achte bei der Herstellung unbedingt auch sauberes Arbeiten. Auch wenn wir hier nur mit Butter und Öl arbeiten, ist die Hygiene trotzdem eine Grundvoraussetzung.

  • Für das Wasserbad einen Topf mit ca. 2 cm Wasser füllen und die Herdplatte auf mittlere Hitze stellen.
  • Ein Glas mit breiter Öffnung desinfizieren.
  • Die Kakaobutter und das Öl abwiegen und in das desinfizierte Glas füllen.
  • Das befüllte Glas stellst du nun vorsichtig ins Wasserbad und wartest, bis die Kakaobutter geschmolzen ist. Das Öl und die Kakaobutter sollten mit mittlerer Hitze geschmolzen werden, wenn das Glas im Topf zu „scheppern“ beginnt, dann ist die Hitze zu hoch.
  • Sobald alles geschmolzen ist, nimmst du das Glas vorsichtig aus dem Wasserbad. Achtung, das Glas kann heiß sein! Achte auch darauf, dass kein Wasser in dein Glas kommt.
  • Falls du ätherische Öle zugeben möchtest, musst du die Mischung auf Körpertemperatur abkühlen lassen. Danach gibst du maximal 40 Tropfen ätherischer Öle hinzu. Gute Öle hierfür sind zum Beispiel Rose (Rosa x damascena) oder Lavendel (Lavandula angustifolia).
  • Falls du getrocknete Blüten verwenden möchtest, gibst du diese nun in die Eiswürfelform hinein und verteilst sie auf die einzelnen Felder.
Getrocknete Blüten in der Silikon-Eiswürfelform
Du brauchst gar nicht viele getrocknete Blüten um die Formen zu füllen.
  • Nun musst du die geschmolzene Masse nur noch in die vorbereitete Form füllen und auskühlen lassen. Dazu am besten 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Tipp: Möchtest du die Formen in den Kühlschrank stellen, so gibst du die Silikonform vor dem befüllen auf eine stabile Unterlage, wie zum Beispiel einen Teller. So kannst du die Formen ohne Ausschütten ganz einfach in den Kühlschrank transportieren!
  • Sind deine Badepralinen ausgehärtet kannst du sie ganz einfach aus der Form lösen. Hier am besten schnell arbeiten, da die Pralinen bereits bei Körperkontakt zu schmelzen beginnen!

Die Badepralinen bewahre ich im Kühlschrank auf, da es bei uns in der Wohnung immer sehr warm ist. Falls es bei dir kühler ist, kannst du sie natürlich auch bei Zimmertemperatur aufbewahren.

Fertige Badepralinen

Die Anwendung der Badepralinen

Einfach eine Badepraline ins laufende Wasser zugeben und das Bad genießen!

Die Haut wird durch die Kakaobutter wunderbar gepflegt! Nach dem Bad einfach kurz abtupfen, damit die pflegenden Eigenschaften der Butter und des Öls die Haut weiter verwöhnen können!

Die Pralinen sind bewusst sehr ‚fett‘ gehalten um den pflegenden Effekt zu haben – die Wanne wird dadurch aber auch fett. Also bitte vorsichtig aus der Wanne steigen und die Wanne danach reinigen.

Ohne Emulgator?

Da ich hier keinen Emulgator verwendet habe, löst sich die Praline zwar im Wasser auf, schwimmt dann aber auf der Wasseroberfläche auf.

Wenn dich das stört, gibst du die Praline einfach mit ein paar Esslöffel Meersalz ins Wasser. Das Salz dient hier dann als Emulgator und auch die Wanne selbst wird weniger fettig.

Oder du machst es wie ich und verpackst die Praline gleich im Salz als hübsches Geschenk!

Hier habe ich einfach ein kleines Glas mit Salz gefüllt und eine kleine Mulde für die Praline gemacht. Diese setzt zu vorsichtig hinein und füllst den Rand noch mit Salz auf. Oben ein paar getrocknete Rosenblätter und schon ist die Praline im Salz ein echter Hingucker als Geschenk! Oder auch für sich selbst, wenn man sich mal etwas besonderes gönnen möchte!

Badepraline mit Salz als Emulgator

Badepraline in Salz

Das Blogevent „Hasengrüße – die besten DIYs und Rezepte zu Ostern“

Gemeinsam mit den folgenden lieben Bloggermädls habe ich mich wieder zusammengetan und das Blogevent „Hasengrüße – die besten DIYs und Rezepte zu Ostern“ auf die Beine gestellt, das noch bis Samstag läuft:

Hier noch die Links zu den einzelnen Blogs:

Blogevent Hasengrüße

Mein erstes Rezept für das Event waren getrocknete Tomaten in feinem Olivenöl und mein zweites Rezept war ein tolles Last Minute Geschenk, nämlich ein Gute Laune Lippenbalsam mit Orange. Mit diesen wunderbar verwöhnenden Badepralinen hast du also ein paar gute Ideen und Inspirationen fürs Osterfest, die auch noch kurzfristig herzustellen sind.

Die Hasengrüße Linkparty

Wenn du einen Beitrag planst, der thematisch zu unseren Hasengrüßen passt, dann kannst du natürlich super gerne an unserer Linkparty teilnehmen!

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Und du?

Liebst du Badepralinen auch so wie ich? Oder bist du eher der Badesalz-Typ?

Hinterlass mir doch einen Kommentar – ich bin gespannt!

Alles Liebe,
Jules

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