Hallo ihr Lieben!

Es ist wieder Zeit an die Entschleunigung zu denken! Wie gelingt es euch bislang auch mal zu entspannen, den Tag achtsam zu genießen und zwischendurch mal Kraft zu tanken?

Mein Juni war die ersten drei Wochen ziemlich heftig, ich hatte viele Termine, viele ToDo’s und bin mit meinen Verpflichtungen kaum hinterher gekommen. Privat wie auch beruflich. Ich hatte das Gefühl im Hamsterrad zu Laufen und einfach zu zuvielem „Ja“ gesagt zu haben. (Hier geht’s übrigens nochmals zum Thema „Nein“ sagen lernen).

Also kam mein Notfallplan zu tragen, den ich immer anwende, wenn mich der Stress, die Pflichten oder die ToDo’s zu übermannen drohen: ich betätige mich körperlich. Etwas tatsächlich zu „machen“ wirkt wie Zauberei meinem Stress entgegen. Und dabei ist es erstaunlicher Weise egal was genau ich mache, Hauptsache ich mache etwas.

Darum gibt’s jetzt meine Top 6 für körperlichen Ausgleich!

  1. Gartenarbeit

    Ich liebe die Gartenarbeit und kann dabei wunderbar abschalten. Ich rede hier nicht davon einen neuen Baum zu pflanzen (was sicher toll ist), sondern die ganz normale Gartenarbeit, die sogar auf dem Balkon möglich ist.

    Trockene Blätter abzupfen, Pikieren, Unkraut zupfen, Gießen, Samen säen und so weiter. Ich habe das Gefühl mein Zuhause damit wertzuschätzen und mir selbst damit etwas Gutes zu tun.

  2. Massagen

    Oooooch, ich liebe es massiert zu werden! Für mich gibt es kaum etwas Entspannenderes! Die Muskeln werden durch geknetet, ich kann dabei meinen Kopf abschalten und einfach nur genießen. Und ich finde, jeder hat sich von Zeit zu Zeit eine Massage verdient. Dazu müsst ihr nicht unbedingt in ein Spa. Fragt euren Partner, ob er euch massiert. Oder vielleicht werden Massagen in der Nähe angeboten? Vielleicht gibt es eine mobile Masseurin im Umkreis? Und wenn das alles nicht möglich ist, gibt’s immer noch die Möglichkeit der Selbstmassage. Eine Fußmassage kann durchaus meditativ wirken und ist äußerst angenehm.

  3. Handarbeiten

    Handarbeiten ist im Sommer eine meiner liebsten Beschäftigungen. Ich sitze draußen auf der Terrasse, hab ein gutes Getränk neben mir stehen und Stricke oder Häkle was das Zeug hält. Manchmal ist es nur eine Reihe, weil nicht mehr Zeit bleibt, manchmal sind es 10 Reihen oder mehr. Hier geht’s nicht darum das Werkstück voran zu treiben, sondern sich einfach mal bewusst ein paar Minuten auf etwas zu konzentrieren was einem Spaß macht. Sich eine kleine Auszeit zu gönnen. Eine kleine Musestunde (oder Muse-Minute) zu nehmen. Probiert es aus!

  4. Putzen

    Nein, ich sage nicht, dass Putzen Spaß macht, davon distanziere ich mich absolut! ABER man kann es sich angenehmer machen und sich dann von dem Ergebnis überzeugen lassen. Ich mache das immer so: Ich schalte mir gute Musik oder mein Hörbuch ein (ich bin gerade bei True Blood Teil 12) und lasse mich davon ablenken, während ich putze. So geht in einer Stunde unheimlich viel weiter, während man gar nicht das Gefühl hat geputzt zu haben, sondern durch das Hörbuch/die Musik wunderbar unterhalten wurde. Schwupps sind Badezimmer, Küche und WC geputzt, die Wäsche gewaschen, der Boden gesaugt und man hat es quasi nebenbei erledigt. Seit ich das so mache macht Putzen doch ein klein wenig Spaß!

  5. Sport

    Man hört es so oft, und dennoch stimmt es: Sport ist der Stresskiller Nummer 1! Man muss ja nicht gleich eine 42 km Strecke Laufen, oftmals reicht eine Stunde Walken oder 30 Minuten Laufen gehen. Vielleicht auch mit der besten Freundin oder dem Partner. Es tut gut, man fühlt sich danach einfach wunderbar und die Akkus werden auf lange Sicht dadurch aufgeladen. Wenn das nicht einen Versuch wert ist?

  6. Kochen

    Gerade am Wochenende oder Abends, wenn ich eine anstrengende Woche (oder einen anstrengenden Tag) hinter mir habe, koche ich gerne. Ich nehme mir dann bewusst Zeit dafür, und genieße es ein gutes Essen für uns zuzubereiten. Ich mache da keine 5-Stunden Koch-Orgien, sondern oftmals auch etwas, das wenig Zeit in Anspruch nimmt. Etwas frisches mit viel Gemüse, das den Körper mit Energie versorgt. Oder aber auch „Soulfood“, also etwas, dass ich besonders gerne esse. Ich weiss, dass ich meiner Familie und mir damit etwas Gutes tue, und die achtsame Zubereitung wirkt ebenfalls meinem Stress entgegen. Es ist sogar so etwas wie eine Belohnung – ohne dass es ungesund sein muss!

So, das waren meine persönlichen Top 6 der körperlichen Entspannung. Was macht ihr um Abzuschalten? Yvonne von Mohntage hat ein besonders schönes Ritual: sie und ihr Mann massieren sich am Wochenende immer gegenseitig bevor der Tag beginnt. Das finde ich absolut grandios!

Online-Kurs „Notfalltipps zur Stressbewältigung“

Zum Schluss darf ich euch noch einen ganz besonderen Tipp geben: Ich durfte den Online-Kurs „Notfalltipps zur Stressbewältigung“ von Philipp Nägele testen. Philipp hab ich auf einem Blogger-Event kennen gelernt und er ist ein toller und sehr sympathischer Typ.

Mit seinem Kurs möchte er den Teilnehmern die Werkzeuge in die Hand legen, damit sie in Stress-Situationen leichter agieren können und hilft dabei aus dem typischen Stressmustern zu entkommen.

In den Videos, die man per Mail zugeschickt bekommt, lernt man, dass alte Muster nicht durchbrochen werden müssen, sondern durch neue, gute Verhaltensweisen ersetzt werden. Auch, dass Stress eigentlich im Kopf entsteht und was man dagegen tun kann, zeigt Philipp auf.

Konkret bekommt man 12 Lektionen zugeschickt, die auch für Neulinge absolut geeignet sind. In den ersten Lektionen geht’s um die Grundlagen, was Stress eigentlich ist und wie man körperlich und psychisch darauf reagiert. Im Verlauf werden einem dann verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt dem Stress entgegen zu wirken. Da geht’s um Atmung, um Entspannung, um Regeneration und auch – da sind wir wieder beim heutigen Beitrag – um körperliche Reize gegen Stress!

Ich konnte dem Kurs viel abgewinnen und habe einige neue Werkzeuge gegen Stress gelernt.

Habt ihr auch Tipps? Was macht ihr in stressigen Momenten? Oder in einem größeren Zeitraum, in dem ein hoher Stresslevel herrscht?

Ich freue mich auf eure Tipps und wünsche euch eine superschöne letzte Juni-Woche!

Alles Liebe,
Jules

P.S.: Hier geht’s nochmals zur kompletten Entschleunigungs-Reihe!

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4 thoughts on “Endlich Entschleunigen (6): Körperlicher Ausgleich

  1. Also mir hilft sowohl Sport ( Mountainbiken , joggen ) als auch Gartenarbeiten. Sehr gut hilft mir auch ein gutes Buch . Liebe Grüße, Dieter

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