Hallo meine Lieben!

Heute möchte ich euch ein Rezept für marokkanische Salzzitronen vorstellen. 🙂

Es ist eine Methode um Zitronen zu konservieren und zeitgleich in ein aromatisches, außergewöhnliches Gewürz zu verwandeln!

Salzzitronen sind eine Spezialität der nordafrikanischen Küche Marokkos. Die in Salzlake eingelegten Zitronen sind ein wichtiges Charakteristikum und eine tragende Zutat der marokkanischen Landesküche.

Ihr braucht:

  • ein großes Glas, in dem gut 6 Zitronen Platz haben
  • 6 Bio Zitronen
  • 7 TL grobes Meersalz
  • Wasser

So geht´s:

Das Glas heiß auswaschen, die Zitronen heiß abwaschen, 1 TL grobes Meersalz in das Glas füllen.

Dann 5 der 6 Zitronen kreuzweise einschneiden, sodass 4 Taschen entstehen, wenn möglich nicht durchschneiden. Die Kerne soweit wie möglich entfernen und die Taschen mit Salz füllen. Mit den Fingern gut nachdrücken (Achtung: falls ihr einen Schnitt im Finger habt – das brennt wie Hölle!) 😀 Den dabei auslaufenden Zitronensaft auffangen (also das Ganz einfach über einer Schüssel machen).

Die Zitronen dicht an dicht in das Glas legen, mit dem restlichen Meersalz bestreuen. Die letzte Zitrone auspressen und den Saft mit dem aufgefangenen Saft über die anderen Zitronen gießen. Das Glas nun mit kochendem Wasser übergießen.

Die oberste Zitrone(n) mit etwas beschweren, da sie sonst oben auf schwimmen und zu schimmeln beginnen. Ich habe dazu einfach so wiederverwendbare Weinflaschenverschlüsse aus Plastik genommen. Wenn die Öffnung des Glases groß genug ist, geht auch ein kleiner Unterteller oder was immer sich anbietet um die Zitronen unten zu halten.

Jetzt einfach luftdicht verschließen und 3-4 Wochen an einen warmen, dunklen Ort stellen.

Die Zitronen halten sich so monatelang und können bei Bedarf einfach nach dem obigen Rezept „nachgefüllt“ werden.

Verwendet wird von den Salzzitronen nur die Schale als Würzmittel. Diese bekommt eine ganz eigenartige Konsistenz, wie wenn etwas kandiert ist. Die benötigte Schale dann in ganz dünne Streifen schneiden und zum Beispiel in einen Wok mit hinein geben, bei Hähnchengerichten etc. Wem das ganze zu salzig ist, der kann die benötigte Schale zuvor unter klarem Wasser abspülen.

Die Salzzitronen sind übrigens auch ein tolles Geschenk. Dazu einfach (wenn man nicht das ganze Glas verschenken will) eine einzelne Zitrone mit der Flüssigkeit in ein kleines Glas geben, wieder beschweren und verschenken 🙂

Salzzitronen-Geschenk

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Alles Liebe,
Jules

Print Friendly, PDF & Email
Sei immer auf dem neuesten Stand!
Trag dich hier ein um alle Beiträge und exklusive Wohlfühltipps wöchentlich bequem per Mail zu erhalten:

0 thoughts on “Marokkanische Salzzitronen (Rezept)

  1. Hallo Jules,
    ich liebe diese Salzzitronen und muss auch die ganze Familie damit versorgen 🙂 Wir verwenden allerdings die ganze Frucht und sogar auch die Flüssigkeit, diese schmeckt ganz toll in Salatsoße oder im Couscoussalat 🙂
    Grüßle
    Claudia

    1. Hallo Claudia, danke für den Tipp! Ist die Flüssigkeit dann praktisch statt dem Essig?
      Wow, man lernt echt nie aus! 🙂

        1. Genial, werde ich demnächst mal testen! Danke für den Tipp! Und ja, der Geschmack ist eigen, aber ich mag es schon sehr. Es ist was ganz anderes als sonst und ich mag so exotische Sachen! 🙂

          1. Ja, ich mag es auch total, irgendwie gibt es im normalen Salatdressing sowas frisches (meine Mutter hat das einfach mal reingegeben und ich war total begeistert, seitdem verwende ich es, wenn ich welches da hab) …ich sollte dringend wieder Salzzitronen machen 😀

          2. ja, ich muss auch ganz dringend welche machen, ich will das auch probieren! 😀
            Ich mags ja auch total gerne in Kombination mit Lachs, aber im Salat stell ichs mir einfach wahnsinnig lecker vor! 🙂

          3. Nein, ich mach alles frisch, also ich weichs nicht vorher ein! Das lachsrezept suche ich dir rsus und schreibs hier im Kommentarfeld rein, ok? 🙂

          4. okay 🙂 weil ich hatte bisher ein Rezept wo man die Zitronen vorher ich glaube 6 Tage lang in Wasser einweichen muss (Wasser täglich wechseln) bevor man sie in Lake einlegt… aber das kann ich mir dann wohl auch sparen 🙂

          5. Also bei mir hat das super gut geklappt bisher! 🙂 hab auch ganz normale bio Zitronen genommen, aber anscheinend gibts da auch welche mit besonders dünner Schale etc. Ich bin immer für ’so unkompliziert wie möglich‘ 🙂

          6. Ja, dafür bin ich auch. Hab jetzt auch ganz normale BioZitronen gekauft, die werden heute eingelegt und die Zuchinis auch gleich.

          7. Ich teste es mal. Genauso wie Gurken, aber ich schneide quasi Stifte, dann kommen Senfkörner, Zwiebelringe, Knobi und Maarrettichstücke in ein großes Glas, dann die Zuchinistifte (also quasi nur längs vierteln und dann in beliebig lange Stücke, vielleicht mach ich die Kerne bischen raus) und dann mit Sole begießen (ich glaube so 50g Salz auf 1L? muss nochmal lesen) und dann in ruhe lassen… allerdings wie bei den Gurken ab und zu aufmachen, also am anfang sehr oft, hatte neulich eine Dusche bekommen 😛

          8. Ah, alles klar! 😉
            So mach ich das mit dem Lachs: Lachs in Würfel schneiden, würzen und abbraten. Dann in der gleichen Pfanne Frühlingszwiebel, Salzzitrone und weiteres Gemüse (was ich grad daheim hab wie zB Paprika oder Brokkoli (den vorgaren)…) dazu geben, mit etwas Pfeffer abschmecken und entweder mit etwas Wasser oder Weißwein ablöschen. Da die Lachswürfel wieder rein. Passt gut zu Reis oder über Spaghetti! 🙂

          9. Oh das klingt so lecker!!! Das muss ich unbedingt mal ausprobieren.
            Gestern hab ich mal die Zuchinis in die Lake gelegt, mal schauen was passiert 😀

          10. Nee, das war echt bissle eklig. Aber ich hab die Zuchinis in so kleine Weckgläschen geschichtet und nicht zu geklammert. Jetzt bin ich gespannt, gestern ist einfach Flüssigkeit verschwunden!? Hab ich nachgefüllt.

            Dafür hab ich gestern die Radieschen probiert und die sind wieder superlecker geworden <3

          11. Na bei der Hitze kein Wunder! Na hoffentlich werden sie genauso gut wie deine Radieschen! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.